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Ghost Notes: Wie kann ich das üben?…mit dem GNFB!

„Äh?...Ghost Notes? Ghostwas?...Wofür?...Wie?” Eine Antwort auf diese Frage...

Ich erinnere mich noch genau, als ich nach einer Recording Session mal genauer auf meine Ghost-notes hörte und schnell merkte, dass diese rein gar nichts von geisterhaften Noten, somit kaum hörbar, hatten.

 

Ich bemerkte schnell, dass ich daran zu arbeiten hatte und habe deshalb dafür diese Übung entwickelt.

Wie kann ich das üben?

Regel nummer eins: SPIELT SIE!…mit dieser (einfachen) Sache meine ich, dass man einen Rhythmus nimmt, die Akzente festlegt und im Gegensatz den Rest als Ghost Notes spielt.

GNFB (Ghost Notes Fat-Back)

Diese Übung ist von der „Fat-Back“ Übung von Gary Chafee inspiriert.


Dafür kombinieren wir auf der Hihat und auf der Snare Drum alle 16tel Noten Gruppierungen.


Auf der Snare werden wir nun auf allen 16tel Noten eine Ghost Note spielen, ausgenommen auf dem sogenannten Backbeat. Also auf den Zählzeiten 2 und 4. Dort spielen wir Akzente, diese müssen hörbar lauter sein als die Ghostnotes.

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Achtet darauf, dass die Ghost Notes in die Mitte der Snare gespielt werden müssen und der Stick sollte nicht höhrer als 2cm vom Fell entfernt sein.

Als Ostinato werden wir nun auf der Hihat jede 16tel Noten Gruppierung spielen:

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Ebenfalls werden die selben 15 Gruppiereungen auch mit der Bassdrum gespielt!

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Und nun wollen wir das ganze mal kombinieren! Mit hilfe dieser Methode:


1. Wir stellen uns ein Metronom mit der gewünschten Geschwindigkeit ein. Tipp: fangt sehr langsam an.


2. Nun spielen wir die Snare Drum Basis mit der 1. hihat Gruppierung als Ostinato.


3. Es folgt nun, dass wir alle (!) Bassdrum Gruppierungen jeweils vier Takte lang spielen. Nachdem wir vier Takte gespielt haben, wechseln wir zur nächsten Gruppierung und spielen dieser jeweils auch vier Wiederholungen lang.


Dies führen wir so lange fort, bis wir alle 15 Gruppierungen ohne Pause und im besten Fall ohne Fehler gespielt haben.


Hier nochmals die ersten acht Takte dieser Übung verschriftlicht:

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4. Als nächstes wird die hihat Ostinatio gewechselt und wir spielen alle 15 Bassdrum Gruppierungen mit der 2. Hihat Ostinato und der Snare Drum Basis.


5. Ebenfalls könnte man auch die Führhand auf das Ride Becken wechseln und als weitere Übung den Hihatfuß zum Beat mittreten. Hier ein Beispiel für diese Übung verschriftlicht:

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Wenn wir nun alle Kombinationen sauber und sicher durch gespielt haben, können wir noch einen weiteren Schritt gehen!

GNFB (Ghost Notes Fat-Back)...fan Niveau!

Sowohl bei einem Gig oder auch bei einer Probe sollten wir in der Lage sein verschiedene Grooves auf der Hihat als auch auf dem Ride Becken zu spielen.


Mit der Nutzung von der Snare Drum Basis und den veschiedenen 16tel Gruppierungen als Ostinato auf der Hihat und auf dem Ride können wir die 8 Lektionen vom Syncopation (Ted Reed) mit der Bass Drum spielen.


Dafür spielen wir die Rhythmen, welche im Buch als 8tel Noten aufgeshrieben sind in 16tel Noten.


Hier die erste 2 Takte der 1. Lektion.

Geschrieben

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Gespielt

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A modo de ejemplo, tocamos la base para tambor con el grupo de semicorcheas nro. 1 con el Hihat e incorporamos con el bombo el ritmo escrito en los 2 primeros compases del Syncopation.

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Und wie vorhin schon erwähnt, können wir dieses selbe Verfahren auf das Ride Becken übertragen. 16Tel Noten Gruppierung auf dem Ride und dazu die getretene Hihat auf dem Beat.

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Mit dieser Methode spielen wir die 8 Lektionen des Syncopations mit allen 16tel Noten Gruppierungen sowohl auf der Hihat, als auch auf dem Ride mit getretenen Hihat.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte dir das Konzept von Ghostnotes ein wenig näher bringen und dir mit deiner weiterentwicklung der Ghostnote beherrschung helfen.


Danke Timur Salincakli und Max Weise für die Übersetzung!


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